Alles über Hypnose – Wirkung, Wissenschaft, Selbsttest & FAQ

Die Wirksamkeit von Hypnose ist wissenschaftlich belegt!

Hypnose zählt zu den ältesten bekannten Methoden, die in vielen Kulturen seit Jahrhunderten für Heil- und Ritualzwecke eingesetzt wurden. Gleichzeitig hat sie sich zu einer modernen, wissenschaftlich untersuchten Methode entwickelt, die in der Psychotherapie international anerkannt ist und die Wirkung anderer Verfahren, wie etwa der kognitiven Verhaltenstherapie und Coaching wirksam ergänzen kann.

Besonders geprägt wurde die klinische Hypnose durch die Arbeit des amerikanischen Psychiaters Milton H. Erickson. Durch seine Innovationen entwickelte sich Hypnotherapie weit über bloße Entspannungsinduktion oder Suggestion hinaus. Heute gilt sie als ressourcenorientierter Ansatz, der Menschen unterstützt, mit körperlichen Beschwerden und psychischen Herausforderungen durch eigene Bewältigungskräfte und positive innere Erfahrungen umzugehen.

Charakteristisch für Hypnotherapie ist die flexible Nutzung unterschiedlicher Ebenen der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung. In Trance werden unwillkürliche Prozesse aktiviert – intuitive, bildhafte und ganzheitliche Reaktionen, die therapeutisch genutzt werden können. Über die Kommunikation mit dem Unbewussten entsteht Zugang zu inneren Ressourcen wie Imaginationen oder Persönlichkeitsanteilen, die helfen, belastende Muster zu unterbrechen und nachhaltige Veränderungen einzuleiten.

Hypnose ist eine erfahrungsorientierte Form der Enwicklung, die Körper und Seele gleichermaßen einbezieht. Sie schafft eine Brücke zwischen rationalem Denken, emotionalem Erleben und körperlichen Prozessen. Das Arbeiten mit Trance erfordert eine besondere Beziehung und setzt fundierte Kompetenz voraus. Moderne Hypnose versteht sich als integratives Verfahren und lässt sich gut mit anderen therapeutischen Ansätzen kombinieren.

Die Anwendungsfelder sind vielfältig: von Schmerzbehandlung, psychosomatischen Beschwerden und Geburtsvorbereitung über Rehabilitation nach Schlaganfällen bis hin zu ärztlichen Untersuchungen und Eingriffen. Auch im Coaching, in der Arbeit mit SchülerInnen oder im Mentaltraining für Sportlerinnen und Künstlerinnen haben sich hypnotherapeutische Methoden bewährt.

„Hypnose wirkt auch dann, wenn alles andere versagt“

- James Braid -

Hypnotische Trance

Der Eintritt in Trance geschieht über eine gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit nach innen. In diesem Zustand werden innere Bilder, Erinnerungen und Emotionen intensiver erlebt, während störende äußere Einflüsse wie Geräusche oder unangenehme Empfindungen leichter in den Hintergrund treten. Trance ist ein veränderter Bewusstseinszustand, der sich klar vom Schlaf oder dem normalen Wachbewusstsein unterscheidet: Einerseits entsteht ein Gefühl der Losgelöstheit, andererseits eine besondere Form von Verbundenheit mit dem eigenen Inneren.
In dieser Verfassung sind deutliche Veränderungen im Gehirn und im Körper messbar. So können beispielsweise akute Schmerzen reduziert oder sogar ausgeschaltet werden, was operative Eingriffe ohne Anästhesie möglich machen kann. Diese Reaktionen sind eigenständige neurologische Mechanismen und nicht bloß auf Kooperation oder Placeboeffekte zurückzuführen.

Neurobiologische Grundlagen

Die veränderte Funktionsweise des Gehirns während Hypnose zeigt sich in verstärkten langsamen Hirnwellen und in der Aktivierung von Arealen, die Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Entspannung regulieren. Trance fördert unbewusste Lern- und Erinnerungsprozesse, während bildhafte Vorstellungen eine größere innere Realität gewinnen.

Physiologische Effekte

Hypnose ist mit einer tiefen körperlichen Entspannung verbunden und wirkt nachweislich auf das Immunsystem. Studien zeigen eine Verbesserung der Immunfunktionen, etwa bei der Rückbildung von Herpes oder Warzen sowie bei der Stabilisierung unter Stress. Auch typische Trancephänomene, wie die unwillkürliche Bewegung einer Hand, machen sichtbar, dass Veränderungen unabhängig vom bewussten Denken möglich sind.

Mentale Verarbeitung

In Trance verändert sich die Art der Informationsverarbeitung: weniger rational-analytisch, sondern mehr bildhaft, intuitiv, assoziativ. Menschen sind in diesem Zustand stärker in ihr inneres Erleben vertieft oder können sich spontan von belastenden Erfahrungen distanzieren. Dadurch entsteht eine offene, kreative Lernhaltung, die den Zugang zu Erinnerungen erleichtert und empfänglicher für Suggestionen, Metaphern und innere Bilder macht.

Selbsttest: bin ich hypnotisierbar?
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Passiert es dir beim Fernsehen oder beim Lesen eines Buches, dass du so in die Geschichte eintauchst, dass du für einen Moment alles um dich herum vergisst? *
Haben dich Filme (Bücher | das Theaterspiel) schon mal so sehr berührt, dass dir Tränen gekommen sind? *
Stell dir vor, du beißt in eine saftige Zitrone und sehr saure Zitrone, kannst du spüren wie sich jetzt die Speichelfluss verändert? *
Wenn jemand gähnt, gähnst du mit? *
Hast du schon erlebt, dass dein Körper spontan reagiert, wenn du dir etwas sehr intensiv vorstellst (z. B. Gänsehaut, Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch)? *
Hast du beim Hören von Musik schon erlebt, dass sie dich völlig in eine andere Stimmung versetzt? *
Schließe kurz die Augen und stelle dir einen Baum vor. Kannst du das? *
Träumst du manchmal tagsüber so intensiv, dass du für kurze Zeit deine Umgebung kaum wahrnimmst? *
Hast du Menschen in deinem Leben, denen du wirklich vertrauen kannst? *
Fährst du gerne als Beifahrer mit und kannst dich dabei entspannen? *

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1-15 >> Wenn du 15 Punkte oder weniger erreicht hast, sprich mich bitte bei deinem Termin darauf an. Der Selbsttest ist nur eine erste grobe Einschätzung. 

15-30 >> Wenn dein Ergebnis zwischen 15 und 30 Punkten liegst, kann es sein, dass es dir manchmal etwas schwerer fällt, dich auf neue Prozesse und Methoden einzulassen. Schau dir gerne die FAQs an dort findest du hilfreiche Informationen, die dir den Einstieg in das Thema Hypnose erleichtern. Oder buche dir einen kostenfreien Kennenlerncall um erste Fragen zu klären.

30-50 >> 30 Punkte oder mehr, weist auf eine gute bis sehr gute Hypnotisierbarkeit bzw. Suggestibilität hin. Das bedeutet: Du kannst dich gut auf innere Bilder einlassen, Tagträume sind dir vertraut und Worte entfalten bei dir eine besondere Wirkung.

Die Wirksamkeit von Hypnose ist wissenschaftlich belegt!

Allgemeines über Hypnose

Hypnose ist keine Magie, sondern ein wissenschaftlich belegter Zustand gedankenloser Aufmerksamkeit. Dein rationales Denken tritt in den Hintergrund und dein Unterbewusstsein öffnet sich. Dieser Zustand ähnelt dem, was dein Gehirn in der REM-Schlafphase erlebt – nur bist du dabei wach und kannst dich danach an alles erinnern.

Jeder Mensch erlebt Hypnose auf seine eigene Weise. Manche spüren Leichtigkeit, andere Ruhe oder Schwerelosigkeit. Die meisten beschreiben ein tiefes Gefühl von Entspannung und Fokussierung nach innen. Entscheidend ist: Das Erleben selbst sagt nichts darüber aus, wie wirkungsvoll Hypnose ist – sie funktioniert in jedem Fall.

Nein. Du kannst zu nichts gezwungen werden und wirst auch nicht gegen deinen Willen in Hypnose versetzt.

Ja. Während der Hypnose bist du bewusst und ansprechbar, gleichzeitig öffnet sich dein Unterbewusstsein. Du nimmst alles wahr, kannst jederzeit reagieren und entscheidest selbst. Hypnose ist kein Schlaf, sondern ein Zustand tiefer innerer Konzentration.

Nein. Du bleibst aufmerksam und klar. Du entscheidest selbst, was du erzählst und was nicht. Für die Auflösung von Blockaden reicht es völlig, mit deinen Emotionen und Gedanken zu arbeiten, ohne ins Detail gehen zu müssen. Manchmal arbeite ich sogar ausschließlich mit deinem Unterbewusstsein – ohne dass du überhaupt sprechen musst.

Hypnose in Wien & online

Ja. Die Wirkung ist genauso spürbar wie in Präsenz. Rund 40 % meiner Sitzungen finden online statt. Wir arbeiten über Zoom, und du erhältst von mir alle notwendigen Informationen und Anleitungen vorab.

Sicherheit & Kontraindikationen

Wie jede Methode hat auch Hypnose Kontraindikationen. Dazu gehören unter anderem:
• Psychosen oder Schizophrenie
• akute Depressionen oder andere schwere psychische Erkrankungen
• Epilepsie
• akute Herzerkrankungen
• Asthma
• Diabetes Typ 2
• Schwangerschaft


In diesen Fällen darf Hypnose nur in Rücksprache mit deinem behandelnden Facharzt erfolgen.

Ablauf & Wirkung

Vor allem ein starkes Kontrollbedürfnis oder falsche Vorstellungen über Hypnose. Manche Menschen haben Angst, „weg“ oder ausgeliefert zu sein. In Wahrheit bist du bei vollem Bewusstsein und entscheidest jederzeit selbst. Auch ein überkritischer Verstand kann anfangs stören – meist löst sich das, sobald du eigene Erfahrungen machst und Vertrauen entsteht.

Oft genügt schon eine Sitzung, um spürbare Veränderungen zu erleben. Bei tieferliegenden Themen können mehrere Sitzungen sinnvoll sein.

Rapid Mind Change Hypnose

Rapid Mind Change ist eine einzigartige Kombination aus Hypnose, mentalem Training und neurosystemischer Integration. Diese Methode ermöglicht schnelle und nachhaltige Veränderungen. Individuell abgestimmt und vielseitig einsetzbar.

Rapid Mind Change vereint mehrere bewährte Ansätze in einer einzigen Methode. Jede Sitzung ist intensiv, tiefgehend und anders aufgebaut als klassische Hypnosen. Statt vieler kleiner Schritte erlebst du in kurzer Zeit spürbare Veränderungen.

Hypnose für Kinder & Jugendliche

Kinder haben einen direkten Zugang zu ihrem Unterbewusstsein. Ich arbeite ab ca. 10 Jahren mit Kindern. Meist reicht eine einzige Sitzung aus, um spürbare Veränderungen zu erzielen.

Ja. Kinderhypnose ist kürzer, spielerischer und stark an der Fantasie orientiert. Während Erwachsene eher mit Sprache und inneren Bildern arbeiten, reagieren Kinder besonders gut auf Geschichten und Fantasiereisen. Dadurch lassen sich Blockaden oft noch schneller lösen.

Solltest du noch offene Fragen haben, buche dir gerne einen kostenfreien Kennenlerncall